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Wien | 12.11.2008 | 00:29 
Snap your fingers, snap your neck.

Fuchs, Gerlinde, HansWu

 
 
Christian Death
  Manche meiner Freunde können sich zwanglose Witze ja nicht verkneifen, wenn sie bei mir daheim alte Platten der Band Christian Death entdecken (sofern es ihnen in einem unbeaufsichtigtem Moment gelingt, diesem heiligen Platz meiner Wohnung nahe kommen zu dürfen). Liebe Leut', an dieser Stelle sei gesagt, dass der Schmäh mit meinem Vornamen in Zusammenhang mit dieser Band einen längeren Bart hat, als der meine jemals werden kann.

Im Gegensatz zu meinem Faible für Christian Death, der nun wirklich nichts mit meinem Vornamen zu tun hat (ein solcher Egomane müsste man mal sein), sondern vielmehr mit den dunkleren Seiten musikalischen Schaffens, soll der Bandname der 1981 gegründeten Death Rock Band aus Los Angeles aber tatsächlich auf den Modeschöpfer Christian Dior zurückzuführen sein. Vermehrt anti-religiöse Themen, für die Christian Death bekannt sind, kamen erst später vermehrt hinzu.
 
 
  Christian Death
 
 
  Die Bandgeschichte an sich ist sowieso einigermaßen verwirrend, denn nachdem Gründer und Sänger Rozz Williams die Band verließ und Valor mit Christian Death weitermachte, kehrte später auch Williams wieder unter dem gleichen Bandnamen zurück, was sogar zu jener Absurdität führte, dass zwei verschiedene Lineups unter dem Namen Christian Death Alben veröffentlichten und Konzerte gaben.

Meines Erachtens hatten beide Bands die Berechtigung sich so zu nennen, nichtsdestoweniger verwirrend war das alles selbsverständlich sogar für eingefleischte Fans der Band. Nachdem der manisch depressive Williams sich 1998 tragischerweise das Leben nahm, ist es seitdem klarerweise nur noch Valor Kand's Besetzung, welche sich bis heute Christian Death nennt.
 
 
 
  Bei all der Verwirrung um zwei Bands und dem steten Wechsel von Mitmusikern wurde es zur Jahrtausendwende dann recht ruhig um die Band, welche ihr Gothic/Death-Rock Spektrum inwzischen längst um Facetten wie Metal, Hardrock, Glampunk und Industrial erweitert hatte.

Umso mehr überraschte es da, dass 2007 wieder ein Album veröffentlicht wurde, welches sich da "American Inquisition" nennt und mit dem die Band zurzeit auf ausgedehnter Tournee ist. Noch überraschender ist, dass nach dem vielen Schmonz davor dieses Album ziemlich gelungen und gar erstaunlich frisch klingt. Vermutlich hat es auch damit zu tun, dass sich Christian Death wieder mehr der eigenen Wurzeln besannen und nun reduzierter, dafür aber wieder mehr nach Gothic klingen.

Christian Death - American Inquisition
 
 
3x2 Karten zu gewinnen
  Live darf man sich das dann am 18. November in der Wiener Arena ansehen und wir haben dafür 3x2 Karten zu verlosen. Wer die gewinnen will, schreibt uns bis spätestens 15. November um 16 Uhr den Namen jener nicht gerade unbekannten Metal-Band in eine Mail an game.fm4@orf.at, von der einige Mitglieder auf Christian Death's vorletztem Album "Born Again Anti Christian" mitgewirkt haben. Namen und Telefonnummer bitte nicht vergessen.

Der Einsendeschluss ist vorbei, die Gewinner wurden benachrichtigt. Die richtige Antwort: Cradle Of Filth.
 
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