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Wien | 13.11.2008 | 10:51 
Snap your fingers, snap your neck.

Fuchs, Gerlinde, HansWu

 
 
Der Lich King ist da
  Was bitteschön soll World of Warcraft sein? Und wer ist das überhaupt, dieser Lich King? Ersteres, kurz WoW genannt, ist nichts anderes, als das mittlerweile erfolgreichste MMORPG (Massive Multiplayer Online Roleplaying Game) mit fast elf Millionen Abonnenten, die dafür monatlich knapp 13 Euro an Blizzard überweisen. Mehr darüber dürfen Sie an dieser Stelle nachlesen.

Viel wichtiger, zumindest im Moment, ist aber die Veröffentlichung des lange erwarteten Addon namens "Wrath of the Lich King", in welchem "World of Warcraft" wieder um eine ganze Reihe an neuen Gebieten, Quests, Instanzen usw. erweitert wird.
Der Lich King
 
 
  Während Kollege Glashüttner sich todesmutig in den Schlachtzug des Mitternachtsverkaufs gestürzt hat, durfte ich kurz vor Mitternacht bereits mit dem Addon starten, und genau genommen hatte ich das erste Schiff nach Nordend glatt verpasst, da selbige nicht erst um Mitternacht, sondern bereits um 23 Uhr in die neuen Startgebiete aufgebrochen sind. So erzählte es mir jedenfalls meine liebe Freundin, die Druidin C., deren Heilkünste meiner Kriegerin in den letzten Jahren schon so manchen Tod (freilich nur im Spiel) erspart haben.

Warten auf das Schiff nach Nordend
 Warten auf das Schiff nach Nordend
 
 
Aus Burning Crusade gelernt
  Die Wahl besteht zu Beginn zwischen dem Heulenden Fjord und der Boreanischen Tundra. Zwei Startgebiete also, mit welchen Blizzard den Massenansturm auf genau ein Gebiet vermeiden wollte und diese Rechnung ging offensichtlich auf. Sogenannte Serverlags (zu lange Antwortzeiten von den Spieleservern) waren überhaupt nicht zu bemerken, da hat Blizzard wohl aus dem letzten Addon "Burning Crusade" gelernt, bei dem das Gejammer nicht ganz zu Unrecht groß war, als sich beinah alle Spieler eines Servers in nur einem Gebiet tummelten und sich fast gegenseitig auf die Zehen traten.

C. und ich entschieden uns erst mal für die Boreanische Tundra und nach der Langeweile in den letzten Monaten, die mich sogar mal in der Zwischenzeit zum verhunztesten MMO ever namens "Age of Conan" überlaufen ließ, ist man erst mal wirklich beeindruckt und vor allem froh, wieder viele alte Bekannte zu treffen, mit denen mal teils nach so langer Zeit ja schon befreundet ist. Wenn dieses Addon jene Stimmung in den weiteren Gebieten so durchhält, kann sich Blizzard seiner elf Millionen Abonnenten jedenfalls weiterhin sicher sein.

 C., die mich immer elegant gekleidet am Leben hält. Dafür muss ich mich hauen lassen, schließlich trage ich ein Schild.
 
  Boreanische Tundra
 
 
  Von den Quests her hat sich an sich nicht gar so viel geändert. Sammel 10 von diesen Fleischbrocken hier (eine Quest zum Kochen), töte 15 von diesen bösen Schurken da und am Ende dieser Questreihe erwartet einen dann ein Gegner, der ein wenig stärker ist, als jene zuvor. Trotzdem ist man sofort wieder gefangen und mag nicht aufhören, eine Quest nach der anderen zu erledigen, alleine weil das Startgebiet so schön anzusehen ist.
 
 
  Boreanische Tundra
 
 
Bitte lächeln...
  Wir wären keine WoW Spieler, hätten wir von unserem ersten Ausflug in die Boreanische Tundra kein "Gruppenfoto" gemacht. Von links nach rechts: mein kleiner Elekk namens Erdnuss (niemals in eine Schlacht ohne ihn), ich, unser erster Questgeber (dessen Namen ich ausgeblendet und mir nicht gemerkt habe), C. und Murloc Gurky.
 
 
 
 
 
Der Todesritter
  Was in "WotLK" aber nun wirklich neu ist, ist die neue Heldenklasse, der Todesritter. Nach unserem Ausflug in die Tundra wollten C. und ich es denn doch wissen und haben uns einen solchen erstellt. Die erste Besonderheit dieser neuen Klasse ist die, dass man einen Todesritter nicht wie alle anderen Klassen bei Level 1 beginnt, sondern schon mit Level 55 zu spielen beginnt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man auf dem Server bereits einen anderen Charakter bis auf Stufe 55 gebracht hat.

 
 
Und da war er doch endlich, der erste Bug
  Bisher lief ja erstaunlicherweise alles völlig ohne Fehler ab. Während ich aber meine Todesritterin ohne Probleme erstellen konnte, kam bei C. immer die Meldung "Ihr habt keinen Charakter auf dem erforderlichen Level", was ganz einfach nicht stimmte, schließlich ist ihre Druidin bereits eine auf Level 70, die oben erwähnte Voraussetzung war also eindeutig erfüllt. Offensichtlich war dieser Bug aber bereits einigen bekannt und so musste sie sich einfach irgend einen Charakter erstellen und diesen gleich wieder löschen, danach funktionierte es. Klingt komisch, ist aber so.
 
 
 
Grüssie Herr Arthas
 
 
  Als Todesritter steht man erst einmal unter der Fuchtel von Arthas, dem bereits oben erwähnten Lich King, welcher einem die ersten Quests gibt, mit denen einem die Spielweise des Todesritters nach und nach beigebracht wird. Was danach kommt, kann grob gefasst nur als die stimmungsvollste und beeindruckendste Questreihe bezeichnet werden, welche die kreativen Damen und Herren von Blizzard wohl je erschaffen haben. Zwar gibt es auch hier die diversen "sammle das" und "töte soundsoviel" Quests, allein aber die düstere Stimmung und überhaupt das ganze Ambiente des Startgebiets sind es wert, durchgespielt zu werden.

Wie das alles weiter geht, vermag ich selbst noch nicht zu sagen, denn um 3 Uhr 30 am Morgen ist es dann doch mal an der Zeit, sich in Richtung Bett zu begeben. Zeit in der "World of Warcraft" wird man mit diesem neuen Addon ohnehin wieder viel verbringen. Nicht nur weil das Spiel so einiges kann, sondern auch weil viele andere Spielerinnen und Spieler wieder da sind, die man schon viel zu lange nicht mehr getroffen hat. Man "sieht" sich dann in Nordend.

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  Wrath of the Mitternachtsverkauf
Von Robert Glashüttner
   
 
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