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Stockholm | 1.8.2006 | 15:22 
Musik, Mode und Monarchie: Sweden, twelve points!

Smoab, Farkas, Gerlinde

 
 
Ein neues Kapitel
  Hiermit beschließe ich feierlich das Kapitel "Der Jungmensch wie aus einem Trivialroman" und beginne ein neues. Die Koffer sind gepackt und schon im Auto verstaut. Den Gasofen hab ich abgedreht, die Wasserhähne fest zugeschraubt und das Thermostat runtergedreht. Nur noch ein letzter Check, ob alles Wichtige dabei ist:
Pass - ja!
Geld - ja!
Letter of Acceptance - ja!

Wunderbar, es kann losgehen!
 
 
 
Wohin?
  Nach Stockholm! Also in jene Stadt, wo ich nun ein ganzes Jahr studieren und leben werde.

Im Laufe des letzten Jahres war ich schon mehrere Male dort. Mal für eine Woche, mal für zwei Wochen, und zweimal auch für jeweils einen ganzen Monat. Zeit genug also, um Freunde zu finden und sich so sehr in diese aufregende Stadt zu verlieben, dass man unbedingt hinziehen möchte.
 
 
 
 
 
  Wenn ich nun das letzte Mal durch meine Wiener Haustür gehen werde, schließe ich ein Kapitel im Buch meines Lebens. Ich werde dann eine neue Seite aufschlagen, die noch ganz weiß und unbeschrieben ist. Aber für mich persönlich ist sie trotzdem spannender als alles andere, was es bisher schon in meinem Buch zu lesen gab. Schließlich fange ich ein neues Leben in einer neuen Stadt an.
 
 
 
Jag ska bo och studera i Sveriges huvudstad.
  Im Rahmen des Erasmus-Studentenaustauschprogramms werde ich meine hoffentlich zwei letzten Semester Medieninformatik an Stockholms Universitetet absolvieren. Mein Institut liegt allerdings ein wenig außerhalb der Stadt. Nämlich in Kista, sozusagen dem Silicon Valley von Stockholm, wo es eigentlich nicht viel außer IT-Betriebe, Shopping-Center und technischen Hochschulen gibt.

Wohnen werde ich in einem Studentenheim. Laut Erzählungen meiner schwedischen Freunde ist Wohnungssuche in Stockholm sonst die reine Hölle, aber als Erasmusstudent hat man es da gut und kann sogar aus drei verschiedenen Heimen auswählen. So ist mir schon ein Platz in Kungshamra zugewiesen worden, wo ich mir wohl einen Korridor mit zwei Deutschen, einem Inder, einer Italienerin und fünf SchwedInnen teilen werde.
 
 
 
Vom Traum zum Alltag
  Mein bisher touristischer Blickwinkel wird sich dort wohl bald in Alltagsansichten verwandeln. Auch inmitten von Fremdsprachigkeit wird früher oder später die Normalität einkehren. Obwohl mich dies gewiss um eine gute Portion Begeisterung berauben wird, so freue ich mich schon auf diesen Moment.

Tja, nur noch 2200 Autokilometer bis zum nächsten Kapitel!
 
 
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