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Wien | 17.11.2008 | 12:27 
Abstrakte Brutalitäten und Graumarktökonomien

Trishes, Gerlinde, Fuchs

 
 
Skrupellose Popkultur!
  Slayer, die warscheinlich sogar Pyjama und Hausschlapfen mit allover Pentagram-Print besitzen, werden seit dem Beginn ihrer Karriere von Kritik und Kontroversen rund um die Ikonographie, die sie benutzen, Musik und vor allem ihre Texte begleitet. Die Nummern über Massenmörder und vor allem "Angel of Death" über den KZ-Arzt Mengele brachte Slayer den Vorwurf des pietätlosen Gewinnschlagens aus Verbrechen und dem Leid anderer Menschen ein. Die allwissende Wikipedia meint zu diesem Thema: "Die Texte von Kerry King sind rein fiktiver Natur und in der Regel antichristlich geprägt. Er beteuert allerdings, dass er nichts und niemanden hasse."
 
 
 
  Schön, ein Mensch, der mit sich im Reinen ist. Etwas verwundert war ich dann, als ich irgendwo über ein Zitat von seinem Slayer Kollegen Tom Araya stiess. Der Bassist, Sänger Co-Songwriter von Slayer und besorgter Vater von zwei Kindern macht sich - gleich den erbosten Slayer-Kritikern - Sorgen. Die skrupellose Popkultur versaut unsere Jugend!

"Kids have become so desensitized to violence, you know? I saw this video game recently where the point was to sell drugs and kill as many people as possible. You've got to wonder what a child who plays that is going to be like in 20 years' time."

Slayer spielten gestern, 16. November, ein ausverkauftes Konzert im Wiener Gasometer. Wie wars?
 
 
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