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Wien | 30.7.2008 | 19:10 
Scheinlicht im Nebelwerfer. Reis(s)ende Rückblicke auf bleibende Bühnen.

BorisJordan, Fuchs, Hofer

 
 
Partners in crime. James featuring Bond!
  Das erste Mal in der James Bond-Geschichte wird nicht nur ein unglaublich schlechter (deutscher) Filmname ausgewählt ("Ein Quantum Trost"????) sondern zum ersten Mal werden auch zwei Künstler diesen Titelsong musikalisch umsetzen. Dafür hat sich Jack White zusammen mit Alicia Keys ins Studio begeben und den Song "Another Way To Die" eingespielt. Zu hören wird es diesen Song erst im Oktober (im Internet sicherlich ab in Bälde) geben. Bis dahin ist Zeit, sich an ein paar wichtige und unwichtige Duette und Gesangskonstellationen zu erinnern:
 
 
Pet Shop Boys ft. Dusty Springfield
  What Have I Done To Deserve This? Lasst uns nicht über Frisuren reden: Wir schreiben das Jahr 1987 und die Pet Shop Boys verhelfen Dusty Springfield zu einem Comeback. Und nicht nur das: Durch die Zusammenarbeit mit den Pet Shop Boys versöhnt sich Dusty Springfield mit ihrer Heimat England, 1990 folgt das von den Pet Shop Boys produzierte Album "Reputation", das nach langjähriger Bühnen- und Studio-Abstinenz Dusty Springfield wieder auf die Popkultur-Landkarte führt.

 What Have I Done To Deserve This?
 
 
The Artist Formerly Known as Prince ft. Gwen Stefani
  So Far So Pleased. Zu finden auf dem Gästestar-Album von Prince aus dem Jahr 1999: "Rave Un2 The Joy Fantastic". Bubblegum-Pop. Ein Jahr davor hat Gwen Stefani schon mit Elvis Costello einen denkbar komischen Song gesungen: I Throw My Toys Around. Den Titelsong für den Animationsfilm The Rugrats.

 Elvis und Gwen
 
 
Nick Cave ft. Anita Lane
  Der Klassiker: Je T'aime... Moi Non Plus vertont von Nick Cave und Anita Lane als "I Love you nor do I". Die zweite großartige Duett-Version allerdings "I Love You (Me Either)" betitelt kommt von Cat Power ft. Karen Elson. Wo wir aber schon bei Nick Cave sind: Historisch zur richtigen Zeit am richtigen Ort war der natürlich, als er seine australische Kollegin Kylie Minogue zum Stelldichein im Studio gebeten hat. Nie und nimmer konnte Blixa Bargeld bei Bad Seeds-Livedarbietungen von Where The Wild Roses Grow der Popgöttin Minogue das Wasser reichen.

 Haben nie gemeinsam gesungen: Cat Power und Anita Lane
 
 
Ali G ft. Jarvis Cocker
  I Want To Sort Out This Evil - und damit meint Ali G den traurig depressiven Indierocksound von Pulp. "This Is Hardcore" war nämlich gar kein Hardcore-Album und um es zu verfeinern bzw. auf ein höheres Level der Verständlichkeit zu führen, rappt Ali G in seiner Show bei Help The Aged mit. Siehe hier und in der Kategorie "Ali G pimps my indie rock" siehe auch hier.

 I Want To Sort Out This Evil
 
 
Peeping Tom ft. Norah Jones
  Sucker! - Mit der Zitatschleuder vertraut veröffentlicht Mike Patton 2006 endlich sein Peeping Tom-Album. Voller Kollaborationen der absehbaren Art (Dub Trio, Rahzel, Massive Attack) findet sich gegen Ende dieses Albums auch dieser großartige Song wieder: Norah Jones und Mike Patton auf gemeinsamer Schimpfmission: "What makes you think you're my only lover? The truth kinda hurts don't it motherf****?"

 Peeping Tom feat. Norah Jones
 
 
Morrissey ft. Siouxsie
  Interlude. Eigentlich im Zuge der Studioarbeiten von "Vauxhall And I" aufgezeichnet. Eine Coverversion der amerikanischen Sängerin Timi Yuro. "Loving you I could not grow old" trifft auf die beiden exzentrischen Musiker nicht zu.

 Morrissey
 
 
Primal Scream ft. Kate Moss
  Some Velvet Morning. Der Vollständlichkeit halber. Wer's mag. Kate Moss als tanzende Schaufensterpuppe deren Aufgabe im Video darin besteht, Haut und Schatten zu sein NERVT! Auch akustisch haben diesen Song z.b. Lydia Lunch und Rowland S. Howard besser hingekriegt.

 Some Velvet Morning
 
 
William Shatner ft. Henry Rollins
  I Can't Get Behind That - Captain Kirk und Captain Halskrause im Wordrap. Zu finden auf dem 2004er Album "Has Been".

 Die Zwei?
 
 
Isobel Campbell ft. Mark Lanegan
  Ramblin Man. Eines vieler großartiger Duette. Diese Zusammenarbeit überrascht nicht und trägt schon zum zweiten Mal Früchte in Albumformat. Höre: "Ballad Of The Broken Seas" und "Sunday At Devil Dirt". In voller Länge versteht sich!

 Mark und Isobel
 
 
Klaxons ft. Rihanna
  Umbrella. Im NME-Interview tönten die studierten New Rave-Ikonen, dass sie gern so gut wie alles mit Rihanna machen würden. Zum Beispiel auf Tour gehen oder ein ganzes Album aufnehmen? Der gemeinsame Auftritt bei den Brits-Awards 2008 mit einer unverhältnismäßigen Mashup Version von Umbrella vs. Golden Skans wird eine interessante Fussnote im kollektiven 00er-Jahre-Fotoband á la "Und das hat uns damals gefallen?".

 Rihanna
 
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