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Wien | 29.10.2008 | 16:30 
Netz vs. Musik, Digital vs. Analog, Breaks & Beats vs. Rhymes, Rap vs. Regierung, Me vs. the World.

HansWu, Reiser, Andreas

 
 
Small Screen Stories: Obama Edition
  Nicht nur Mixes hat Barack Obama mit seinem Antreten zur US-Präsidentschaftswahl inspiriert (und da gibt's mittlerweile auch schon Dutzendschaften, vielleicht später mehr darüber...), sondern auch viele, viele Songs. Ein sich dem Thema widmender YouTube-Kanal zählt mehr als 1000 Songs aus mehr als 50 Ländern - viele davon auch mit Videos. Ein früher musikalischer Supporter war zum Beispiel Will.I.Am von den Black Eyed Peas, aber dessen celebrity-geladene Vertonung der Yes We Can Rede dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Ebenfalls aus Kalifornien, aber nicht ganz so Hollywood, kommt die Kollaboration des meisterhaften Soundtüftlers Daedelus und Taz Arnold alias TI$A von den Sa-Ra Creative Partners daher. Verpackt wird die Message hier mit Partybreaks irgendwo zwischen Baltimore und Detroit und einem Loop, das wir hier schon mal hatten, als es noch heiß war.
 
 
 
 
 
 
 
  Klassische Rap-Songs über den Senator aus Illinois, der es als erster Afroamerikaner über die Vorwahlen hinaus geschafft hat, gibt es wie Sand am Meer. Ludacris fühlte sich von der Erwähnung in einem Rolling Stone Interview so geehrt, dass er gleich um den Vizepräsidentschaftsposten buhlte, dann aber von Obama's Kampagne selbst wegen zu 'starker' Wortwahl an den Pranger gestellt wurde. Der New Yorker MC 6th Sense geht es da positiver an und nimmt sich Common's Zeile "ignite the people like Obama" zum Motto.
 
 
 
 
 
 
 
  Würde am Dienstag weltweit gewählt werden, hätte John McCain wohl nicht den Funken einer Chance, denn außerhalb ist die Stimmung wesentlich stärker pro-Obama als in den Staaten selbst. Und so gibt es Dutzende Obama-Songs aus Puerto Rico, Kenia, Mexiko, Indien oder Trinidad. Auch Jamaica fehlt natürlich nicht, hier vertreten durch Cocoa Tea.
 
 
 
 
 
 
 
  Falls da jetzt wieder jemand unfaire Berichterstattung vermutet: Zu John McCain findet sich in den digitalen Musikkanälen leider herzlich wenig, bzw. nur wenig Ernstgemeintes. Seine Vizepräsidentin gibt da schon mehr her. Hier sei aber der Vollständigkeit halber zumindest ein ernsthafter McCain Beitrag angeführt:
 
 
 
 
 
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